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Geräte-Vorstellungen

Corsar


Gerätetyp: Crown
Währung: 30 Pfennig
optische Animation mit LED: Nein
akustische Animation mit MP3: Nein
EZ (elektronische Zulassung): Nein

Corsar Crown Bergmann 1984 sw


Corsar Crown Bergmann 1984 bl

 

Crown Corsar (Bergmann-Automaten, 1984)

Während in der ersten Hälfte der 1980er Jahre in Ostwestfalen der erste Merkur mit Spielscheiben anstelle von Walzen erschien, passierte in Rellingen bei Hamburg genau das Gegenteil: Hier erschien der erste Crown mit Walzen anstelle von Spielscheiben.

Anfang der 1980er Jahre entwickelte Bergmann das erste Crown-Spielgerät. Gleich der erste, legendäre „rote Crown“ war ein großer Erfolg. Grund dafür waren die mit diesem Gerät eingeführten Risikoleitern, mit welchem selbst kleine Geldgewinne mit Glück auf bis zu 80, bei späteren Geräten sogar bis auf 100 Sonderspiele erhöht werden konnten. Auch die zahlreichen Nachfolgemodelle wie zum Beispiel Crown Jubilee, Crown Juwel und Crown Royal Artus waren bei Spielgästen wie Aufstellern gleichermaßen beliebt. In den ersten vier Jahren waren vor allem die drei in klassischer Formation angeordneten Spielscheiben eines der typischen Merkmale der Crown-Geräte. Dabei gab es nur eine Hauptgewinnkombination, die zur großen zentralen Ausspielung führte: Die drei Kronen. Das änderte sich mit Erscheinen des Crown Corsar – dem ersten Crown mit Walzen.

Die Ablesefenster der Walzen waren nach dem „3-1-3-Schema“ angeordnet, wodurch sich neun Gewinnlinien ergaben. Dabei waren die Walzen anstelle von Spielscheiben nicht die einzige Neuheit am Corsar. Zu nennen wäre da unter anderem auch noch eine dritte Risikoleiter in der Mitte, über welche der Spielgast ausgehend von einem Gewinn von DM 3,- direkt in die große Sonderspiele-Ausspielung riskieren konnte. Ergänzt wurde das Spielsystem durch eigene Geldgewinnausspielungen für einzeln im mittleren Walzenfenster erscheinenden Kronen und Wappen, wodurch dem Spielgast der Einstieg in die mittlere Leiter ermöglicht wurde. Hierfür musste allerdings die Joker-Funktion für Krone oder Wappen auf der mittleren Walze entfallen. Ganz ohne Risiko wurde eine große Sonderspiele-Ausspielung ausgelöst, wenn die drei Walzen je eine  Kronen oder – und auch das war neu – je drei  Wappen anzeigten.

Ein weiteres, besonderes Spielelement entfaltete sich beim Crown Corsar innerhalb der Sonderspiele: Hier konnte nicht nur die linke Walze, sondern auch die rechte Walze nachgestartet werden. So konnte der Spielgast gezielt nachstarten, wenn ein rechts eingelaufenes Hauptgewinnsymbol nicht mit einem links angezeigten Symbol übereinstimmte. Die beim Crown Corsar vorhandene „intelligente“ Startautomatik konnte dem Spieler diese Aufgabe abnehmen. Darüber hinaus wurde dem Spielgast bei Sonderspielezählerstand 3 bis 7 der Einstieg in die große Ausspielung etwas leichter gemacht: Hier genügte eine Krone oder ein Wappen im mittleren Ablesefenster, um auf das Risikoangebot von DM 3,- direkt in die Ausspielung eingehen zu können.

Der Crown Corsar zählte zu den ersten Bergmann-Geräten, bei welchem das Risikospiel wieder auf 50 Sonderspiele begrenzt war. Der Hauptgewinn von 100 Sonderpielen konnte ausschließlich durch die große Ausspielung erreicht werden. Die linke Leiter endete sogar bei nur 33 Sonderspielen. Dadurch wurden von Zeit zu Zeit auch Serien von mittlerer Länge eingestreut, welche einerseits dem Spielgast Freude und Erfolge brachten und andererseits dem Aufsteller eine stabile Kasse garantierten.

Der große Erfolg des Crown Corsar führte dazu, dass in den 1990er Jahren Nachfolger mit weiter entwickeltem Spielsystem produziert wurden (Crown Corsar II und Crown Corsar Gold). Sie zeichneten sich unter anderem dadurch aus, dass es neben den herkömmlichen Sonderspielen auch Actionspiele und Maxi-Sonderspiele gab.


Link zur orignalen Werbebroschüre (nur für Vereinsmitglieder einsehbar)

 

 

 


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