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(Zwischen?-)Bilanz

Moderator: GameSimu

Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Günter » 14.12.2011, 23:20

GameSimu hat geschrieben:Das riecht natürlich schon nach einem Ziel, nämlich Interessantes zu erfahren. An anderer Stelle, das passt dazu, schreibst Du, dass Du keine Erwartungen hast. Ich denke jetzt Mal laut und schreibe: Wenn Du der Sache mehr trauen würdest (hinsichtlich Deines Ziel, Interessantes zu erfahren), dann hättest Du schlicht und einfach schreiben können: Ich bin dabei, weil ich interessantes erfahren will.

Ich habe wirklich kein Ziel, GameSimu. Ich bin dabei, da ich mir manchmal selbst Gedanken über Spielideen mache. Ich wollte nicht, dass mir eine Anregung entgeht. ;-)

GameSimu hat geschrieben:Kann es sein, dass so was in dieser Art dem entspricht, was Du meintest als Du schriebst: „Es fehlt der Gruppe das Ziel.“

So war es nicht gemeint. Mir war Deine BOR-Auswertung von links nach rechts schon ausreichend Anregung. Die Modifikation des Walzensounds sollte man sich auch merken, ist nicht uninteressant.

Ich habe nur aus meiner Sicht gesagt, warum das Schiff vielleicht nach kurzer Zeit schon auf ein Riff aufgelaufen ist. Dabei habe ich mich sehr zurückgehalten.

GameSimu hat geschrieben:In diesem Sinne frage ich Dich (und gleichzeitig alle anderen): Was interessiert Dich am Secret Star besonders?

Was mich interessiert, habe ich bereits gesehen, indem ich einige Stunden daran gespielt habe.

Zu berichten habe ich auch nichts. Der einzige Spieler, der sich längere Zeit an dem Spiel aufgehalten hat, hat in der entgegengesetzten Ecke der Konzession gespielt, entsprechend konnte ich ihn nicht beobachten.

GameSimu hat geschrieben:Eine sehr einfache Frage (auf die ich selbst keine wirklich überzeugende Antwort habe), lautet: Warum hat dieses Spielsystem diesen außerordentlichen Anfangshype erzeugt?

Über diese Frage habe ich tatsächlich schon nachgedacht. Bei manchen Spielen war anfängliches Interesse erklärbar, bei anderen Spielen unausweichlich. Bei Secret Star habe ich mich darüber gewundert. Das Spiel ragt nicht irgendwie heraus, nach meiner Einschätzung hätte es sich von Anfang an in der Mitte einordnen sollen.

Vielleicht betrachtest Du mich einfach als Außenstehenden, der aus Neugier in diese Gruppe hineingeschnuppert hat. Ich sage etwas, wenn ich etwas zu sagen habe, ansonsten halte ich mich heraus.

Günter
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon GameSimu » 16.12.2011, 18:39

Hallo Torsten.

Du schreibst, dass Du nach wie vor nicht verstehst, wieso es die Schieflage in der Gruppe gegeben hat.

Einmal ist das Zerwürfnis mit Stefan ein Grund. Zum anderen ist in der Gruppe etwas aufgetreten, was es vorher bei Goldserie in dieser massiven Form nicht gegeben hat: sehr emotionale Berichte von Spielerlebnissen, bei denen verloren wurde. Zum Dritten bin ich unter Druck geraten, „Geheimnisse“ preis zu geben (sonst wäre die Gruppe am Ende). Ein weiterer Grund aus meiner Sicht ist, dass zwischen der Sichtweise in der Gruppe und der Realität eine immer größere Kluft entstand, so ein bisschen Abdriften in eine eigene Welt, die ganz locker und leicht Spielsysteme beurteilen kann.

Jeder einzelne Punkt ist natürlich sowohl eine berechtige Angelegenheit wie durchaus typisch für Gruppendynamik. Alle zusammen allerdings sollten nicht in die Richtung zeigen, in die sie gezeigt haben. Vieles ist in einer Gruppe ja Stimmungssache. Wenn die nicht mehr stimmt, mehren sich entweder Beiträge, die immer in die gleiche Richtung gehen (man kämpft mit immer größeren Waffen), oder es kommt dazu, dass immer weniger geschrieben wird. Beides führt zum Ende.

Was nun meine Position anbelangt, so ist die Preisgabe von Informationen, die allgemein nicht bekannt sind, reine Vertrauenssache. Dieses Vertrauen muss wachsen. Und so ein Wachsen konnte sich bislang nicht entwickeln. Das hat definitiv auch mit den Stimmen zu tun, die sich wenig oder nicht zu Wort gemeldet haben. Andererseits gilt auch hier: der Wunsch nach mehr Informationen ist sehr verständlich. Ich habe auch nichts dagegen, wenn man dafür sorgt, dass das entsteht. Es darf nur nicht zu plump sein und natürlich ist es nicht „einklagbar“.

Unter diesen Aspekt, denke ich, Torsten, war es vernünftig, gegen zu lenken. Aus meinem Blickwinkel schöpfen wir derzeit die Möglichkeiten einer solchen Gruppe gerade Mal zu 5% aus. Ganz offensichtlich bedarf es einer Führung, einer Führung allerdings die aus der Gruppe kommt, indem jeder seine Interessen sowohl wahrnimmt als auch entwickelt.

Wenn ich das schreibe, laufe ich natürlich Gefahr, dass ich in der Gruppe etwas sehe, was nur ich so sehe, die Gruppe selbst aber nicht. Gleichwohl meine ich, dass diese Gruppe nicht mehr aktiv wäre, wenn ich nach dem Eklat mit Stefan nicht mehr geschrieben hätte.

Und wenn dem so ist, dann war und ist sie in einer Schieflage. Und wenn sie in einer Schieflage ist, muss man was dagegen tun. Es sei denn, man entscheidet sich für das Abwarten. Allerdings wartet man dabei auf so was wie einen Bus (oder eine Serie). ;-)

Ich hoffe, Torsten, dass Du bemerkt hast, dass diese Zeilen zwar, wegen Deiner Frage, an Dich gerichtet, aber doch an alle geschrieben waren.

Liebe Grüße
Mike
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Realkojack » 16.12.2011, 19:00

GameSimu hat geschrieben:Allerdings wartet man dabei auf so was wie einen Bus (oder eine Serie). ;-)

Hmmm, hier erwacht doch wohl nicht gerade der Gedanke an ein neuartiges Feature? ;-)
"Wähle einen Sitzplatz für den Multiplikator" und "Wähle ein Reiseziel für Freispiele" oder so? :lol:
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon GameSimu » 16.12.2011, 20:23

Hallo Günter.

Ich gebe es gerne zu: mein letztes Posting sollte Dich aus der Reserve holen.

Dieses hier soll das auch!

Du schreibst: „Ich habe nur aus meiner Sicht gesagt, warum das Schiff vielleicht nach kurzer Zeit schon auf ein Riff aufgelaufen ist. Dabei habe ich mich sehr zurückgehalten.“

Dann halte Dich mal nicht zurück. Aber bedenke eines: das „Schiff“ ist (immer noch) nicht auf ein Riff gelaufen!

Du schreibst auf meine Frage, warum der Secret Star einen solchen Anfangshype erzeugt hat: „Bei Secret Star habe ich mich darüber gewundert. Das Spiel ragt nicht irgendwie heraus, nach meiner Einschätzung hätte es sich von Anfang an in der Mitte einordnen sollen.“

Hätte. Hat es aber nicht! Es ragt also mehr heraus als Du und ich, was die Anfangsphase anlangt, das eingeschätzt haben. Wie wäre es, wenn wir mal gemeinsam nach den Gründen suchen?

Wir können ohne Weiteres damit auch anfangen, dass wir uns exemplarisch ein anderes Spiel nehmen, von dem Du weißt, dass Du es nicht richtig eingeschätzt hast.

Und noch ein Lockvogel-Angebot. Ich gehöre sicher zu den erfahrensten Spielern der letzten 30 Jahre. Soviel gespielt wie ich werden nur sehr wenige haben. Zudem habe ich 150 umfangreiche Analysen über Geldspielgeräte geschrieben und war von der Spielstätten-Aufsicht angefangen praktisch schon in allen Branchenstufen tätig. Ich will damit keineswegs sagen, dass ich deshalb in meinem Urteil immer richtig liege, denn Multigamer-Spiele und die alten Walzengeräte sind doch jeweils eine Welt für sich. Aber ich bin sehr erfahren darin festzustellen, wenn ich und warum ich mich in einem Spielsystem getäuscht habe. Verlockt Dich das?

Liebe Grüße
Mike
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Rubinsky » 16.12.2011, 21:19

Hallo Mike,
Hallo Gruppe,

da ich eben die Möglichkeit erkannt habe, mich in den laufenden Prozess der Gruppe einzuklinken und ich gewillt bin, den Gruppenprozess bewusst zu fördern, melde ich mich zu Wort mit der Absicht, dass es zum Guten genutzt wird.

GameSimu hat geschrieben:Zum Dritten bin ich unter Druck geraten, „Geheimnisse“ preis zu geben (sonst wäre die Gruppe am Ende).


Wieso lässt du dich unter Druck setzen, sodass es eine Schieflage der Gruppe gefördert wird? Und was kannst du tun, dass es in Zukunft gesünder für den Gruppenprozess ist?

GameSimu hat geschrieben:Ein weiterer Grund aus meiner Sicht ist, dass zwischen der Sichtweise in der Gruppe und der Realität eine immer größere Kluft entstand, so ein bisschen Abdriften in eine eigene Welt, die ganz locker und leicht Spielsysteme beurteilen kann.


Wie kommst du zu deiner Behauptung, dass es eine Kluft zwischen den Sichtweisen der Gruppen und der Realtät entstanden ist?

GameSimu hat geschrieben:Was nun meine Position anbelangt, so ist die Preisgabe von Informationen, die allgemein nicht bekannt sind, reine Vertrauenssache. Dieses Vertrauen muss wachsen. Und so ein Wachsen konnte sich bislang nicht entwickeln. Das hat definitiv auch mit den Stimmen zu tun, die sich wenig oder nicht zu Wort gemeldet haben.


Was brauchst du, dass du vertrauen wachsen lassen kannst?

GameSimu hat geschrieben:Andererseits gilt auch hier: der Wunsch nach mehr Informationen ist sehr verständlich. Ich habe auch nichts dagegen, wenn man dafür sorgt, dass das entsteht. Es darf nur nicht zu plump sein und natürlich ist es nicht „einklagbar“.


Wie sah es in deiner bisherigen Karriere aus, dass es durch eine nicht plumpe Art vertrauen gewachsen ist und dadurch Informationen fließen konnten?

Lieben Gruß
Ruben
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon GameSimu » 17.12.2011, 03:02

Hallo Ruben.

Du schreibst: „Wieso lässt du dich unter Druck setzen, sodass es eine Schieflage der Gruppe gefördert wird? Und was kannst du tun, dass es in Zukunft gesünder für den Gruppenprozess ist?“

Ich lass mich nicht unter Druck setzen. Deshalb also gibt es die Schieflage nicht. Ich bin unter Druck gesetzt worden. Das forciert in jeder Gruppe immer dann eine Schieflage, wenn die Seite, die unter Druck gesetzt wird, sich dagegen verwehrt. Ich kann also nichts dafür tun, dass es „gesünder“ zugeht, außer dass ich darauf aufmerksam mache, dass man von solchen zwischenmenschlichen „Spielereien“, das sind sie im Kern nämlich, die Finger bei mir lässt. Das ist ein bisschen so, als wolle man eine außerordentliche niveauvolle Frau haben und setzt sie dazu unter Druck. Will die doch erst recht nicht, nicht wahr? ;-)

Du schreibst: „Wie kommst du zu deiner Behauptung, dass es eine Kluft zwischen den Sichtweisen der Gruppen und der Realität entstanden ist?“

Indem ich zwei Dinge lese: Das, was in der Gruppe steht und das, was ich an „harten“ Informationen darüber hinaus habe.

Du schreibst: „Was brauchst du, dass du vertrauen wachsen lassen kannst?“

Gottes Segen. Nein, Scherz! Ich brauche dazu gar nichts. Vertrauen wächst durch gegenseitiges entsprechendes Handeln. Es gibt also kein Patentrezept. Wenn zwei Seiten so handeln, dass BEIDE das Gefühl aufbauen, sich trauen zu können, dann ist das eine Sache zwischen den beiden, die mit Vertrauensaufbau beschrieben werden kann. Gegenbeispiel: Wenn ich Dir etwas sage und Dich bitte, dass es unter uns bleibt, und morgen lese ich es bei Goldserie, dann ist dass das Gegenteil. Vertrauen ist nie eine Sache einer Person, sondern immer eine Sache von wenigsten Zweien. Vertraut A dem anderen, aber B nicht A, erledigt sich das mit dem Vertrauen schnell.

Du schreibst: „Wie sah es in deiner bisherigen Karriere aus, dass es durch eine nicht plumpe Art vertrauen gewachsen ist und dadurch Informationen fließen konnten?“

Wer meine Vertrauen in der Vergangenheit gewinnen wollte, der musste sich darum bemühen. Es musste mir sagen Was, Warum und Wozu er etwas wissen wollte. Er musste bemerken, wo die sensiblen Stellen dabei sind und mir versichern, dass er diese schützt“.

Es gibt natürlich wenige Menschen, denen ich vertraue und viele Menschen, über die ich mir im Unklaren bin, aber doch auch einen Menschen, den ich voll vertraue: meiner Frau! Wenn Du also weiteres in Erfahrung bringen willst, so wäre sie bestimmt die beste Ansprechpartnerin.

Grüße
Mike
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Realkojack » 17.12.2011, 10:15

GameSimu hat geschrieben:...Wenn Du also weiteres in Erfahrung bringen willst, so wäre sie bestimmt die beste Ansprechpartnerin.

Aber nicht unter Druck setzen, das mag sie gar nicht!
wintermädchen.gif
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Sumsareht » 17.12.2011, 10:33

rrrrrrrichtich... :hoch
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Rubinsky » 17.12.2011, 10:58

Hi Mike,

danke für deine Antwort. Ich kann an einem Teil des geschriebenen ansetzen, den anderen Teil muss ich so stehen lassen und kann nichts dazu beitragen.

GameSimu hat geschrieben:Das ist ein bisschen so, als wolle man eine außerordentliche niveauvolle Frau haben und setzt sie dazu unter Druck. Will die doch erst recht nicht, nicht wahr?


Lieber die eigenen besonderen Eigenschaften und deren Vorteile zur Geltung bringen, dann kann es klappen oder es kann auch nicht klappen. Und das bezieht sich auch hier auf die ganze Thematik. Zudem: Der Wirkungskreis eines Forums ist, durch das Forum beschränkt.

GameSimu hat geschrieben:Indem ich zwei Dinge lese: Das, was in der Gruppe steht und das, was ich an „harten“ Informationen darüber hinaus habe.


Das eine Erkenne ich als Erfahrungen der einzelnen Spieler, was durchaus auch Realität der Spieler bedeutet, die hier als Gruppe argieren, dass andere als Realität der harten Informationen. Ich würde beiden den Status des "Realität wieder geben dürfen" lassen. Das führt zu einer Verbindung und einem Gleichgewicht (keine Schieflage!). Ist es möglich beide Realitäten in einem verbundenen Zustand aufzuzeigen? Wo sie gleich sind.

Lieben Gruß
Ruben
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon kobayashi » 17.12.2011, 11:03

GameSimu hat geschrieben: Es musste mir sagen Was, Warum und Wozu er etwas wissen wollte. Er musste bemerken, wo die sensiblen Stellen dabei sind und mir versichern, dass er diese schützt“.


Bezüglich auf meine Person mal eine Antwort darauf, obwohl Du es in groben Zügen wahrscheinlich eh schon weisst.

"was" : --> eigentlich alles was man halt bis jetzt noch nicht weiss, bezüglich Quoten-Mathematik und besonders spieltechnische Verknüpfung zwischen Spielelementen wie Normalspiel/Risiko/Jackpots.

"warum" und "wozu" : 80% unendliche Neugier mehr über die Hintergründe und Funktionsweisen der Spiele zu erfahren
19% Anregungungen und Fachwissen zur Programmierung eines eigenen Spielprojektes zu erlangen.

Das restliche 1% ist eher ein verstecktes. Hier steckt vielleicht das unterbewuste Gefühl mit mehr Informationen doch selber etwas gewinnbringender Spielen zu können. Ich gehe zwar rational davon aus das dies nicht so sein wird, aber so eine klitze kleine Hoffnung schlummert da doch in jedem, denke ich. Ich bin zumindest so fair sowas zuzugeben.

Ist es nicht im Endeffekt der "Kampf" gegen die Maschine die Oberhand zu gewinnen, die uns zu spielen treibt ? Ich denke der finanzielle Gewinn ist es nur sekundär.

So ich versuche mich mal wieder an einer Hypothese :

Vielleicht liegt hier auch der Schlüssel zum Geheimnis des Anfang Erfolges des SS. Das Spielsystem suggeriert einem anfangs realtiv viel und oft zu gewinnen. Der "Kampf" wird also scheinbar erstmal gewonnen. Wer nun aber sehr mathematisch-statistisch ran geht wird schnell merken, dass das Spiel halt wie alle anderen Spiele auch seine Quote schreiben muss und keine Gelddruckmaschine ist. Das Spiel vermittelt halt recht oft ein Erfolgsgefühl ohne dabei aber die richtig großen Dinger rauszuhauen. Den TOPWIN lasse ich absichtlich hier bei dieser Betrachtung mal außen vor, da dieser wohl NICHT Primärziel bei diesem Spiel ist (im Gegensatz zu den MAXWIN Konzepten). SS bedient also einen recht lange und kontinuierlich andauernden Nervenkitzel ohne Großgewinne zu produzieren. Der Stundenverlust wird also weich aber ständig erzeugt. Andere Konzepte bedienen eher HOP oder TOP, also 80 Euro Stundenverlust in kurzer Zeit oder auch mal ein dickes Ding gewinnen.

Wenn ich mich selber mal als Maßstab sehe bevorzuge ich ehrlicher Weise auch eher das HOP oder TOP, kann aber bei Spielen wie Secret Star per massiver Risikonutzung das Spielsystem in diese Richtung umbiegen.

Wer nun aber kein Risiko Spieler ist, kann auf die Dauer von dem kontinuierlichen seichten Verlust genervt sein, wenn man die Zahlen sehr nüchtern und abgetrennt vom Spielgeschehen betrachtet. Ich maße mir mal an Stefan in diese Richtung einzuschätzten und somit aber auch seine ablehnende Haltung gegenüber dem Spielsystem durchaus nachvollziehen zu können.

Secret Star unterstützt halt nicht das was ich mal als eigentliche Theorie aufgestellt habe, ich zitiere mich mal sinngemäß selber :

Obwohl wir ja glauben gegen die Maschine zu kämpfen ist der eigentliche Gegener nicht das Gerät sondern eigentlich die anderen Spieler. Wenn wir gewinnen wollen, spielen wir ja eigentlich um den Stundenverlußt den andere Spieler über die eh feststehende Unternehmereinnahme hinaus im Gerät lassen. Wir wollen also den anderen Spielern ihre Auszahlquote abnehmen.

Dieses geschiet natürlich nicht bewußt sondern wird erst klar wenn man die Quoten hinterfragt. Hop oder Top Konzepte unterstützen dies natürlich massiv. Systeme wie der Secret Star halt eher nicht, wenn wir den TOPWIN mal außen vor lassen.

Ich vermute jetzt mal (Mike darf mir gerne widersprechen), das der TOPWIN daher halt relativ wenig vom Einnahmekuchen abbekommt, was dann natürlich in einer recht seltenen Auslösung resultieren muss.

So mal wieder mächtig ins Graue spekuliert, für mich macht das aber erstmal Sinn. Andere Meinungen höre ich aber trotzdem gerne.

P.S. Noch eine Kleinigkeit. Was mich selber gerade an mir selbst etwas stört, ist dass ich während ich das obige geschrieben habe ich das Inhaltliche zu sehr hinterfrage ob ich nicht jemanden unrecht tun könnte oder versehntlich was schreibe was das Gruppenklima wieder verschlechtert. Ich denke dadurch das mehr Leute noch etwas schreiben würden, die eventuell auch dieses Gefühl haben, würde sich das Klima von selbst wieder verbessern. Das Ganze gehört nun eigentlich in unterschiedliche Threads und eigentlich nur das "P.S." in diesen direkten Zusammenhang, ich wollte aber nicht alles in kleine Häppchen zerschneiden.
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon GameSimu » 17.12.2011, 14:15

Hallo Alex.

Ein absolut geniales Posting, Alex. Mamma mia! Selten - im Zusammenhang mit dem Spielen - etwas gelesen, was sich so lohnt, immer wieder gelesen und durchdacht zu werden. Du hast da wirklich ein großes Ding raus gehauen!

Ich bin leider im Augenblick beruflich sehr gefragt und weiß darum nicht, wann ich darauf ausführlich antworten kann. Ich werde es aber sicher tun.

Zu Deinen Ausführungen zur Motivation zu spielen (Kampf gegen die Maschine) kann ich nur sagen, dass das ein super geeignetes Gruppenthema ist. Die mit Abstand beste Analyse, die es hier bislang zum Secret Star gab, enthalten Deine Zeilen ebenso. Hochdiskutierbar, wie ich meine. Kitzekleine Einschränkung: SS ist kein Hop-oder-Top-Gerät? Wirklich? (Ich schätze, wenn Du nachdenkst, findest Du die Lösung. Oder jemand anders?)

Alex, ich fand gar nicht, dass Du ins Graue spekuliert, sondern ins Schwarze getroffen hast.

Liebe Grüße
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Merkur_Star » 17.12.2011, 17:06

Der Maxwin ist nicht das Primärziel? Was denn dann, 5 x 5 Birnen etwa?
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Günter » 17.12.2011, 18:59

kobayashi hat geschrieben:Obwohl wir ja glauben gegen die Maschine zu kämpfen ist der eigentliche Gegener nicht das Gerät sondern eigentlich die anderen Spieler. Wenn wir gewinnen wollen, spielen wir ja eigentlich um den Stundenverlußt den andere Spieler über die eh feststehende Unternehmereinnahme hinaus im Gerät lassen. Wir wollen also den anderen Spielern ihre Auszahlquote abnehmen.

Diese Sichtweise hat mich jetzt gerade verblüfft. Nachdem ich vor fast 20 Jahren einmal auf die Idee kam, ein Gerät komplett nachzurechnen, wurde mir klar, dass die Geräte in jedem Augenblick gleich zufällig arbeiten. Seitdem spiele ich nur noch gegen Automaten, oder gegen das Schicksal, andere Spieler sind mir gleichgültig.

Ausgenommen sind natürlich Jackpots, oder die wenigen Spiele, bei denen ein regulierender Mechanismus wahrscheinlich ist.

Seitdem ist mein Spielen auch ruhiger geworden. Dem Gerät ist gleichgültig, wieviel ich gewonnen oder verloren habe, also kann es mir auch gleichgültig sein. Höre ich heute auf, kann ich in einer Woche weiter spielen.

Merkur_Star hat geschrieben:Der Maxwin ist nicht das Primärziel? Was denn dann, 5 x 5 Birnen etwa?

Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte sich Secret Star zumindest auch an die Risikospieler wenden. Also Kleingewinne geben, vor allem aber gute Einstiegspunkte in die Risikoleiter.

GameSimu hat geschrieben:Dann halte Dich mal nicht zurück.

Darüber können wir irgendwann einmal privat sprechen, ich denke, das gehört nicht ins Forum.

GameSimu hat geschrieben:Hätte. Hat es aber nicht! Es ragt also mehr heraus als Du und ich, was die Anfangsphase anlangt, das eingeschätzt haben. Wie wäre es, wenn wir mal gemeinsam nach den Gründen suchen?

Können wir gerne einmal machen. Aber vielleicht sollte man da noch etwas abwarten. Hält es sich mittelfristig auf den vorderen Plätzen, ist die Frage eine ganz andere.

GameSimu hat geschrieben:Wir können ohne Weiteres damit auch anfangen, dass wir uns exemplarisch ein anderes Spiel nehmen, von dem Du weißt, dass Du es nicht richtig eingeschätzt hast.

Nun, es gibt zwei Gruppen von Spielen, die ich nicht so gut einschätzen kann. Einmal sind es Spiele, die häufig in Verbindung mit der Risikoleiter gespielt werden. Obwohl ich seit etwa zwei Jahren gelegentlich daran spiele, oder entsprechende Spieler beim Spielen beobachte, fehlt mir "langjährige" Erfahrung mit diesen Spielen. Außerdem ist es immer noch etwas anderes, ob man von solchen Spielen fasziniert ist, oder versucht einzuschätzen, wie sich entsprechende Spieler fühlen.

Und etwas Probleme habe ich mit modernen Casinospielen. Die Spiele von Atronic habe ich früher überschätzt, während ich sie heute tendentiell unterschätze. Da hat ein Wandel in den Spielhallen stattgefunden. Spiele, die vor 2 Jahren keine Chance hatten, können heute ankommen.

In einem Punkt muss ich GameSimu in Schutz nehmen. Das mit den internen Details - wie arbeiten die Automaten heute - ist eine ganz merkwürdige Sache. Eigentlich sind es keine Geheimnisse. Gleichzeitig wird aber nicht offen darüber gesprochen. Erfährt man etwas darüber, wird es einem gleichzeitig anvertraut, aber eben auch nicht.

Und genauso gibt man die "Nichtgeheimnisse" dann auch weiter, man spricht allenfalls im engeren Bekanntenkreis darüber.

Günter
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon GameSimu » 18.12.2011, 13:18

Hallo Ruben.

Du schreibst: „Das eine erkenne ich als Erfahrungen der einzelnen Spieler, was durchaus auch Realität der Spieler bedeutet, die hier als Gruppe agieren, dass andere als Realität der harten Informationen. Ich würde beiden den Status des "Realität wieder geben dürfen" lassen. Das führt zu einer Verbindung und einem Gleichgewicht (keine Schieflage!). Ist es möglich beide Realitäten in einem verbundenen Zustand aufzuzeigen? Wo sie gleich sind.“

Natürlich nicht. Kleines Beispiel gefällig: Es gibt eine Gruppe, in der es nicht um Mike’s Spielsystem, sondern um Mike’s Haare geht. In der Gruppe wird geschrieben, die Haare von Mike seien schwarz. Darauf schreibe ich also, dass das, was in der Gruppe steht nicht der Realität entspricht.

Du erwiderst darauf, dass das, was in der Gruppe stünde ja auch eine Realität sei und deswegen gleichen Status habe müsse.

Trick siebzehn! Natürlich ist die Tatsache, dass die Gruppe geschrieben hat, Mike’s Haare seien schwarz, eine Realität, sie hat es geschrieben, aber die Aussage selbst ist natürlich trotzdem falsch und damit keine Realität. Denn davon kann es nur eine geben, in dem Fall eben, dass meine Haare blond sind.

Würde ich also zulassen, dass diese erfundenen Beispiel-Gruppe weiter schreiben würde, meine Haare seien schwarz und mir z.B. anrät, sie doch einmal blond färben zu lassen, dann käme es Schritt für Schritt zu einer Schieflage. Die wäre zwar dieser Gruppe nicht bewusst, mir aber schon und sie würde der Gruppe auch bewusst werden, sobald sie mich persönlich kennenlernt. Einverstanden?

Grüße
Mike
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Re: (Zwischen?-)Bilanz

Beitragvon Rubinsky » 18.12.2011, 14:09

Hallo Mike,

ja, einverstanden.
Deutlich erklärt und in meinen Verstand angekommen.
Ich hoffe und traue darauf, dass die Realität, der du dir bewusst bist, der Wahrheit gleich ist. Ich erkenne diese Realität nicht. Ich möchte es lernen!

Lieben Gruß
Ruben
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