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Mystic Indian

Re: Mystic Indian

Beitragvon Esteka » 24.03.2013, 17:58

Danke, Günter, aber da kann ich nicht stolz drauf sein. Ich bin künsterlisch (Sound und Grafik) eine absolute Niete und kriege nicht mal ein Strichmännchen sauber gemalt.
Alles was Du siehst habe ich aus Clipart-Bibliotheken zusammengesucht. Meine Leistung ist nur das tagelange Sichten von tausenden von Vorlagen. Dann ggf. Ausschnitte anfertigen, Farb-, Form- oder Grössenänderungen.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Günter » 24.03.2013, 18:47

Esteka, Du hast ein Händchen für schöne Grafiken und Sounds, egal, woher sie stammen. Ich fand Deine Version von Zeus Revenge sogar gelungener, als die Realisierung, die ich hier im Forum gesehen habe.

Ich habe mal ein paar Runden an Mystic Indian gespielt.

Alle hohen Symbole sind quadratisch, da geht nicht. Pferd und Adler sind zwar schön, müssen aber irgendwie zurückstehen.

Bei den niedrigen Symbolen dachte ich das zuerst auch. Die Darstellung der Symbole ist aber so gewitzt, dass ich das durchgehen lassen würde.

Die Spielidee finde ich (für Deutschland) überladen. Das fand ich schon bei Western Jack Maxi Play von Bally. Die Spielidee von El Torero war einfach zu durchschauen. Man spielt das ein- oder zweimal, und weiß, was Sache ist. Das Zusatzfeature - auch wenn es mir wirklich gut gefiel - hat mich persönlich verwirrt. Ich wußte nicht mehr, worauf ich spiele.

Ich denke, man muss mit diesen Zusatzfeatures in Deutschland vorsichtig umgehen. Die Menschen spielen stundenlang BOR, da gibt es kein Zusatzfeature, es hat eine ganz einfache Struktur.

Zuviele Zusatzfeatures werden in Deutschland für viel Verwirrung sorgen.

Unter Windows XP bewegte sich bei mir zuerst nur die erste Walze. Als Administrator bewegten sich die ersten drei Walzen. Als der Sound wegblieb, habe ich das Spielen abgebrochen.

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Re: Mystic Indian

Beitragvon Esteka » 24.03.2013, 19:20

Günter hat geschrieben:Die Spielidee finde ich (für Deutschland) überladen.

Richtig, und nicht nur für Deutschland. Ich habe das Spiel und zehn andere kürzlich Apex vorgestellt, und sie konnten sich eine Realisierung nicht vorstellen. Es würde zu viel Arbeit für Grafiker, Sounddesigner und Programmierer machen, die mehrere dutzend verschiedenen Features umzusetzen.

Egal. Es hat mir Spass gemacht, mal richtig in die Vollen zu gehen und alles zu programmieren, was mir für kurze Features in den Sinn kam. Sozusagen Jokers Cap hoch 3.

So konnte ich das Spiel viel früher als erwartet für Goldserie veröffentlichen, was mich sehr gefreut hat.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Günter » 25.03.2013, 12:47

Ich denke, Du versuchs, zuviel in Deine Spiele zu packen. Wenn Du Dir die Bestenlisten der Geräte anschaust, die Hälfte der Spiele, die ankommen, hat gar kein Feature.

BOR ist im Grunde schon ein sehr kompliziertes Spiel. Ich habe mich seinerzeit nicht in Spielhallen aufgehalten, kann mir aber vorstellen, dass es Zeit gebraucht hat, bis es bei den Kunden angekommen ist.

Spiele wie Jokers Cap oder El Torero besitzen ein einfasches, sofort verständliches Feature. Sie besitzen nicht 10 enfache, sofort verständliche Features. Western Jack Maxi Play besitzt zwei solcher Features. Das ist mir schon zuviel. Das ist für mich ein Grund, Western Jack Maxi Play gar nicht zu spielen. Dann nehme ich lieber ein Roman Legion ohne Maxiplay.

Stecke nicht zuviele Features gleichzeitig in Deine Spiele. Und mache es nicht zu kompliziert.

Spiele ohne Feature, oder mit einem einfachen, knackigen, überschaubaren Feature kommen am besten an.

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Re: Mystic Indian

Beitragvon kobayashi » 25.03.2013, 13:25

Hi Stefan, gefällt mir grafisch recht gut und würde schön in die "braune Phase" Gamomat passen. :lol:

Zu den zahlreichen Features gebe ich Günter recht, es sind zu viel des Guten. Vielleicht sollte man sowas in Hinblick auf die Verwendbarkeit bei Apex als Technologieträger sehen.

Die 3 besten und realisierbarsten Featurs raussuchen und schon passt es.

Sollen die Zahlen im Anzeigefeld für Geld/Punkte/Gewinn/Einsatz so blass sein ? - Bei Deinen anderen Spielen sind die Farben kräftiger.
Hier sieht das so aus wie LCDs mit defekter Hintergrundbeleuchtung.

Zum Spielgefühl habe ich bei mir persönlich einen ganz komischen Effekt, den ich noch nicht so richtig begründen kann. Nach ca einer halben Stunde fand ich das Spiel langweilig, obwohl es so viele Features hat (oder gerade deswegen ?) - Es zieht mich nicht so richtig in den Bann weiterzuspielen, nur warum ?

Es entsteht so ein Effekt "Nun MUSS ich weiterspielen um alle Features zu sehen" ohne es aber wirklich zu wollen. Es entsteht ein Gefühl von "Arbeit" und nicht von "Spiel".

Komischer Effekt, aber vielleicht hilft Dir auch sowas bei weiteren Entwicklungen.

Ansosten war einmal nach Anspringen der Energiesparfunktion "Monitor Standby nach 5 Minuten" der Ton weg und kam auch nach Aufwecken des PCs nicht wieder. Nur Neustart des ganzen Rechners brachte wieder Ton ins Spiel. Neustart des Spieles half nicht. Andere Programme waren aber nicht betroffen und hatten noch Ton.

Grüße Alex.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Esteka » 25.03.2013, 13:46

Ich denke, Du versuchs, zuviel in Deine Spiele zu packen. 

Bei diesem Spiel: Ja.
Verallgemeinern gilt aber nicht, ich habe zuletzt mehr einfache als komplexe Spiele gemacht (die Du jedoch nicht kennen kannst)
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Re: Mystic Indian

Beitragvon katzel » 25.03.2013, 14:43

Günter hat geschrieben:Stecke nicht zuviele Features gleichzeitig in Deine Spiele. Und mache es nicht zu kompliziert.
Spiele ohne Feature, oder mit einem einfachen, knackigen, überschaubaren Feature kommen am besten an.
Günter

Naja, wobei das eigentlich völlig egal ist. Wir wissen inzwischen alle dass das meiste Geld mit kranken Spielern eingefahren wir und da die sich nicht unter Kontrolle haben und spielen müssen, reicht auch ein Spiel mit grüner und roter Lampe plus Stoptaste ;-)

Für die wenigen übrigen Spieler finde ich Stefans Spiel sehr zukunftsorientiert.
Auf Dauer wird sich bei den Spielen sicher viel ändern. Mehr Features und anspruchsvollere Abläufe sind da sicher ein MUSS für die Zukunft.
Persönlich könnte ich mir Geldgewinngeräte vorstellen die heute noch unvorstellbar sind.
ZB. Video-Geräte mit Geldgewinn wo man interaktiv teil nimmt. Es läuft ein Film ab wo man Handlungen beeinflusst und so möglicherweise am Ende durch Punktzahl Geld gewinnt.
Könnte man umsetzen für Krimis, Autorennen, Kriegsspiele, Sportspiele und und und.
Blödsinn?
Es gibt so viele fesselnde PC Spiele, wenn man dabei in verschlankter Form nun auch noch Geld gewinnen könnte wäre das ein enorm hoher Anreiz, denke zumindest ich.
Wenn in dieser Richtung mal am Gesetz gerüttelt würde, wäre ein enorm großer Markt eröffnet der gewaltiges Potenzial bietet.
Solche Spiele kosten halt nicht 20 Cent alle paar Sekunden sondern 30-50 Euro alle Stunde, warum sollte das wohl nicht möglich sein?
Noch ist das natürlich Science Fiction, schauen wir was die Zukunft bringt.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon kobayashi » 25.03.2013, 15:05

So Science-Fiction wie du schreibst Claus ist es gar nicht mehr - vielleicht aufgrund der Gesetzeslage noch in Deutschland - Schau dir den WMS Aladdin & the Magic Quest oder Spiderman an, das geht schon deutlich in diese Richtung.


So ab ca 1m:20s :



clubbingman hat ja auch schon ein paar entsprechende videos in London gemacht.

Ich hatte in London ein Gespräch mit Herrn Kaiser (Kaiser Spiele) am WMS Stand. Hier war es die Meinung, dass sollche Spiele nicht nur wegen der Gesetzeslage schwer Absatz finden würden.

Das kurze Fazit war, dass in Deutschland zumindest zur Zeit doch das schnelle Spiel gesucht wird und die Entertainmentkomponente eher ungewollt ist.

Die Frage wäre dann ob - sofern es die Gesetzeslage zulassen würde - Aufsteller die sich trauen würden sowas hinzustellen damit Nachfrage generieren würden. Schwer abzuschätzen. Ich hoffe, dass alle Hersteller sich auch mal was trauen und neue Sachen auszuprobieren. BT7 war da doch schon mal ein richtiger Schritt, warum nicht auch mal ein großer Schritt zum Entertainment. Gerade ADPs Hybrid-Technik öffnet dafür zumindest technisch alle Türen.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Günter » 25.03.2013, 15:40

Da ich schon einmal dabei bin, das Spiel Heaven and Hell fand ich total schön umgesetzt. Die Spielidee wird natürlich nie in der Spielhalle landen, das Spiel ist viel zu Featurelastig. Aber als ich Hell "hörte", dachte ich boah, das ist ja schön.

Ansonsten kann ich natürlich nur die Spiele beurteilen, die ich gesehen habe.

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Re: Mystic Indian

Beitragvon katzel » 25.03.2013, 17:48

Ja, sowas kommt dem schon sehr nahe was ich meine.
Hier kann der Weg im kleinen Rahmen selbst gewählt werden, ähnlich wie schon damals bei Billy´s Gang im Bonus.
Bally ist da der Zeit schon oft weit voraus gewesen.
Hingegen diesen ersten Anfängen von "aktivem Eingreifen" hab ich aber schon andere Gedanken.
Stell dir mal vor du betrittst beim Spiel eine Welt die kein vorgegebenes Gameplay mehr hat.
Wie auch bei vielen PC Spielen könntest du in viele Richtungen gehen und so auch viele "Abenteuer" erleben.
Würde auf einem Geldspielgerät ein Shooter umgesetzt werden, ähnlich Battlefield, Call of Duty oder ähnliches, und du würdest für jeden erwischten Soldaten 20 Cent bekommen, für Vorgesetzte 1-2 Euro, für ne Stellung 10 Euro und für nen eroberten Abschnitt 100 Euro, wäre das nicht der Hammer?
Erledigen sie dich ist alles weg.
Das könnte man auf alle möglichen Spielrichtungen so weiter spinnen.
Autorennen, jeder überholte Wagen 20 Cent, jede Runde 1 Euro, gewonnenes Rennen 10 Euro, gewonnene Saison 100 Euro. Unfall alles weg, bzw. jeder der überholt zieht dir Taler ab.
Hähä, ich denke bei dem Spiele-Boom, ob Konsole oder PC, wäre sowas der Hammer.
Man ist aktiv im Geschehen, trotzdem regelt das Programm deinen Gewinn. Du weißt nie wann du weggefiedelt wirst und gutes gekonntes Spiel nützt dir nix.
Ich denke technisch wäre das schon machbar, allerdings müssten die Geräte mächtig aufgerüstet werden, haben sie ja teilweise Probleme drei-fünf Walzen flüssig im Kreis zu drehen :lol:
Aber was kostet heute schon noch Hardware?
Geräte würden in Bauform den Spielen angepasst werden, die Spieler würden lange verweilen, Unterhaltung und Gewinn verschmelzen zur nie dagewesenen Freizeitbeschäftigung, ein PC Spiel mit freiem Gameplay wird eigentlich nie langweilig.
Auweia, das wäre Suchtpotenzial.
Das ist Entertainment der Zukunft.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Esteka » 25.03.2013, 19:08

Spiele mit Gewinnmöglichkeit sind weltweit unterschiedlich gesetzlich
geregelt. Wichtiges Merkmal ist der Zufall. Oft ist ein rein zufälliger
Spielablauf vorgeschrieben, wie in Italien. In anderen Märkten, wie
Deutschland, sind Gewinn- und Verlustgrenzen pro Zeiteinheit
vorgeschrieben (abgesehen von Casinos). Intern muss dabei gar kein Zufall
stattfinden, sondern können alle Spielabläufe berechnet sein. Um keine
Manipulationsmöglichkeiten zu eröffnen, werden diese Mechanismen vor dem
Spieler jedoch tunlichst verborgen. Nach alter Spielverordnung konnte man
aus den Wahrscheinlichkeiten, die auf der Scheibe nachzulesen waren, noch
Verständnis für die Funktionsweise der Spielmathematik gewinnen (ohne es
ausnutzen zu können). Heute das nicht mehr vor vorgeschrieben und für den
Spieler völlig undurchsichtig. Untersuchungen haben ergeben, dass der
Spieler am zufriedensten mit reinem Zufall ist. Es scheint als Spieler
nichts Schlimmeres zu geben als hilflos Fremdbestimmtem ausgesetzt zu
sein. Der reine Zufall ist wesenlos und eignet sich nur kurz als Objekt
des Zorns.

Ein anderes mögliches Merkmal des Glücksspiels (das es dann allerdings
nicht mehr ist), kann Geschicklichkeit sein. Es gibt (oder gab?) in
Deutschland auch dafür eine Rechtsgrundlage (33d Spielverordnung glaube
ich). Dort waren (oder sind) Geschicklichkeitsspiele geregelt. Die Regeln
sind aber furchtbar kompliziert. Der Einfluss des Spielers muss spürbar
sein, aber natürlich nicht zu einer Auszahlung über 100% führen. Kaum ein
Hersteller hat sich daran gewagt, mir fällt nur Skat von Gauselmann und
diverse Roulettevarianten ein (letztere waren nie in Spielhallen zu sehen,
nur in eher windigen privaten Casinos).

Bei Konami habe ich Versuche gesehen. Im Feature richtete der Spieler eine
"Kanone" aus, was entlang der Flugbahn des Projektils unterschiedlich
viele Münzen gewann. Der Einfluss des Spielers war allerdings gering, nur
etwa zusätzlich 3% AQ waren für den versierten Spieler möglich. Ergebnis:
Langweilig.

Geschicklichkeit mit Videospielcharakter zu verbinden ist wirklich eine
neue Idee. Die Begeisterung für Videospiele aus den 80er und 90er Jahren
erfolgreich wiederzubeleben durch Gewinnmöglichkeiten wäre die geilste
Entwicklung in der Glücksspielbranche und würde den Markt weltweit
bewegen. Ein paar "kleinere" Probleme sind natürlich zu lösen. Einen
programmierten Einfluss, wie von Claus beschrieben (Überholen geht nicht
weil sich das Computerauto zu schlau verhält) halte ich gar nicht für
nötig. Lass doch wirklich die Geschicklichkeit entscheiden. Das
Spielergebnis kann meinetwegen von 50-99% Auszahlquote (je nach
Spielergeschicklichkeit) schwanken. Nur wie gewinnt man die unerfahrenen
Spieler, die anfangs gar nichts gewinnen, bis sie sich verbessern? Zu
einfach darf es dabei nicht gemacht werden, sonst ist es langweilig. Zu
schwierig auch nicht, sonst fühlen sich die Spieler abgezockt und kehren
dem Spiel den Rücken. Die richtige Balance ist unglaublich schwer zu
finden. Aber ich halte das Problem nicht für unüberwindlich, weil wir in
den 80er Jahren auch viele DM in Super-Mario, Frogger, Dig-Dug & Co.
gesteckt haben, bis man ein guter Spieler wurde. Und das ohne Geldgewinn, man
gewann nur mehr Spielzeit und einen Eintrag in die Highscorelisten. Warum
sollte sich dieser Thrill nicht wiederholen lassen? Social Gaming ist
jetzt schon der Trend bei Facebook Slotmachines (Wettbewerb um den
höchsten erreichten Level mit den Facebook Freunden). Und auch die
Mehrfachspielanlagen in Casinos sind beliebt, wo man in Features
miteinander um Geldgewinne spielt und gemeinsam Spass hat.

Übrigens: Alles nicht neu: Der überaus erfolgreiche Bajazzo aus den 20ern
war ein Geschicklichkeitsspiel! Und die sympathische Spielfigur fast ein
Vorläufer der Videospielhelden!
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Re: Mystic Indian

Beitragvon girschi » 25.03.2013, 20:10

katzel hat geschrieben:Entertainment der Zukunft.


Die Idee ist nicht schlecht, dürfte sich aber schwierig umsetzen lassen.
Schon die Regelung der Gewinnausschüttung wirft Fragen auf.
Ein schlechter Spieler gewinnt deutlich weniger?
Soll hier die Software eingreifen und helfen?
Ist es noch Glücksspiel, wenn ein Spieler maßgeblich selber seinen (möglichen) Gewinn steuert/erspielt?
Ohne Zufallsprinzip und Chancengleichheit nicht mehr.

Das (Sucht-)Potenzial wäre jedenfalls enorm, wenn man sieht, wie erfolgreich manche Spiele sind, und das ganz ohne Geldeinsatz.

Da heute alles geteilt wird, könnte man noch einen Schritt weiter gehen und ein "soziales" Zockernetzwerk in den Hallen aufbauen, in dem sich die Spieler selber das Geld aus die Tasche ziehen, schießen oder fahren.
Jeder Abschuss bringt 20, ein Kopfschuss 50ct vom Guthaben des Gegners. :lol: Der Spielhallenbetreiber kassiert für die Bereitstellung der Hard- und Software.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Esteka » 25.03.2013, 21:40

Das Klick Klack Feature hatte tatsächlich einen Fehler, Wilds auf der fünften Walze wurde nicht immer ausgewertet. Vielen Dank, korrigiert. Die AQ stieg dadurch von 93,4 auf 93,7%. Die schenke ich Euch, weil Ostern naht!

Wer sich das Spiel deswegen neu runterladen möchte, im ersten Beitrag dieses Threads ist der Link zur V 1.63.

Wer zusätzlich das aktuellste Menue haben will, lädt sich dies runter. Aber Vorsicht: Mehrere Spiele sind noch nicht verfügbar. Bitte die heruntergeladene EXE in das GS Multigamer Spiel kopieren. Ich werde heute Nacht das gesamte verfügbare Spielpaket samt Menue neu hochladen.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Digidaddler » 25.03.2013, 21:49

Wo bekomme ich die GS Multigamer-Datei her? Im Thread Gamestar ist der Link tot.
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Re: Mystic Indian

Beitragvon Esteka » 25.03.2013, 22:04

weil ich sie gerade neu hochlade. 1,2 GB dauert bei meiner lahmen Internetleitung etliche Stunden. Ich werde im Thread Gamestar einen Hinweis reinmachen, danke!
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