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Astor

Astor, Rotomat, Wulff, 1974
Gerätetyp: Rotomat
Hersteller: Günter Wulff Apparatebau
Baujahr: 1974
Währung: 20 Pfennig
optische Animation mit LED: Nein
akustische Animation mit MP3: Nein
EZ (elektronische Zulassung): Nein
Beschreibung:

Rotomat Astor (1974, Wulff, 20 Pfennig-Spiel)

Der Rotomat Astor ist das Nachfolgemodell des Rotomat Trianon (1973). Zwar unterscheiden sich die beiden Gerät in ihrer Farbgebung erheblich, doch der Spielinhalt ist fast der selbe. Im Gegensatz zum Trianon wurde der Astor in nur einer Farbvariante hergestellt.

Der Unterscheide der beiden Spielsysteme leigt darin, dass bei Erreichen des Zielfelds der Bonusleiter auf der linken Seite nicht 2 DM, sondern 3 Super-Spiele gegeben werden. Diese drei Super-Spiele werden auf dem sepparaten von 1 bis 3 zählenden Transparent ohne Verlängerungsmöglchkeiten oberhalb der mittleren Spielwalze angezeigt. Da wie bei Wulff damals üblich jedes zweite Feld der mittleren Walze kariert ist, bringt das Auslösen der Bonus-Leiter durchschnittlich 3 DM. Davon muss allerdings noch der Einsatz von 60 Pfennig für die drei Spiele abgezogen werden, so dass im Endeffekt durchschnittlich 2,40 DM Gewonnen werden. Da Jedoch nicht eineinhalb mal ein kariertes Feld erscheinen kann, lautet der Gewinn je nach Anzahl der Gewinnspiele während der drei Super-Spiele 1,40 DM, 3,40 DM oder 5,40 DM. Die vierte Möglichkeit, nämlich für den Fall, dass keines der drei Spiele zu einem Gewinn führt, hat zur Folge, dass man letzten Endes einen Verlsut von 60 Pfennig zu beklagen hat... Für das Vorrücken um eine Stufe in der Bonus-Leiter ist wie beim Trianon das Wappen-Symbol auf der mittleren Walze zuständig. Anders als beim Trianon hingegen erfüllt das Wappen aber nicht die Funktion einer Serienkombination. Dafür gibt es Kronen und Schwerter. Also hat die mittlere Walze des Astor drei anstelle von zwei Symbolen auf der mittleren Walze, wodurch auch die Zahl der Kleingewinne im Vergleich zum Trianon merklich abnahm.

Die 10er-Serie wird bei drei Kronen, die 5er-Serie bei drei Schwertern ausgelöst. Für die Auslösung der Verlängerungen im 20er-Tabeleau muss im Mittelfenster die Krone erscheinen, welche bei Geldgewinnkombinationen auch als Joker dient. Die Verlängerungen an sich sind mit denen vom Trianon identisch: Wenn die Krone in der Mitte erscheint, wird bei Feld 1 oder 10 bis auf 20 Spiele hochgezählt, bei Feld 16 und Krone in der Mitte wird einmalig der Höchstgewinn (Super-Bonus") von 50 Super-Spielen gegeben, welche erst dann abgespielt werden, wenn die Serie aus dem 20er-Tableau beendet ist. Bei erneutem Auftreten von Serien im Tableau wird der Super-Bonus unterbrochen. Die Gewinne aus dem Super-Bonus werden nach jedem Spiel in Form eines 2 DM-Stücks direkt ausgezahlt. Kleinere Verlängerungen von 2 Super-Spielen werden gegeben bei Krone auf der mittleren Walze, wenn ein rotes (Feld 3, 7 oder 15) leuchtet. Fünf weitere Super-Spiele sind auf den orangefarbenen Feldern 5 und 6 möglich, wenn die Krone in der Mitte erscheint.

Als erwähnenswert ist noch anzumerken, dass die Walzenmechanik und deren Bremsmagnete der Wulff-Geräte seit dem Rotomat Astor einige Komponenten enthält, welche überarbeitet wurden. Dadurch bekamen die Walzen das für Rotomat-Geräte typische, dumpfe Anschlaggeräusch beim Stoppen. Vorher war das Einrast-Geräusch der Bremsen an den Walzen am ehesten mit dem Wort ""Klick"" zu beschreiben.

Optisch spricht der Rotomat Astor für sich. Das Erscheinungsbild ist besonders was die Farbkombination angeht (welche nicht unbedingt jedermanns Geschmack trifft) typisches Design 70er Jahre.

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Eintrag erstellt: 31 October 2017 22:36:21 |
Letzte Änderung: 18 December 2017 17:11:03 |
Hits: 2622
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