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Arena

Arena, Triomint, NSM, 1989
Gerätetyp: Triomint
Hersteller: NSM-Löwen
Baujahr: 1989
Währung: 30 Pfennig
optische Animation mit LED: Nein
akustische Animation mit MP3: Nein
EZ (elektronische Zulassung): Nein
Beschreibung:

 

Weitere Farbvariante:

 

Triomint_Arena_weiss

Bei der Triomint Arena handelt es sich um ein sehr spielfreudiges Gerät. Das liegt unter anderem daran, dass das Gerät überdurchschnittlich viele Kleingewinne über die 20 und 30-Pfennig-Ausspielung gibt. Bemerkenswert ist auch, dass selbst für nur je eine Sieben auf den Walzen eine Ausspielung gegeben wird, welche sowohl alle Felder der mittleren Supersonderspiele Risikoleiter (3 bis 50 Supersonderspiele) als auch die Felder 5 bis 40 Sonderspiele der rechten Risikoleiter mit einbezieht. Gleiches gilt für vier mal Sieben (mind. eine Sieben je Walze), dort wird anstelle der rechten Risikoleiter die linke im Bereich 6 bis 48 Sonderspiele mit einbezogen. Auch diese Ausspielungen erscheinen im Vergleich zu manch anderen Geräten sehr häufig. Für ausreichend Unterhaltung ist eigentlich schon allein damit gesorgt. Seltener erscheint hingegen das volle Bild mit fünf mal Sieben, wofür dann aber auch mindestens 40 Sonderspiele in der großen Ausspielung (oberer Bogen) gegeben werden, weitere Gewinne dort sind 48 und 100 Sonderspiele, so wie zwei mal 50 und einmal 100 Supersonderspiele.

Umwandlungsmöglichkeiten von Sonderspielen in Supersonderspiele werden in beiden äußeren Risikoleitern gleich zwei mal angeboten. Einmal am oberen Ende der Leitern von 40 bzw. 48 Sonderspielen in die Mitte auf 50 Supersonderspiele. Bei Wahrnemung dieses Risikoangebotes bleiben für den Verlustfall als Risikorückversicherung 12 bzw. 24 Supersonderspiele als Gewinn garantiert. Eine weitere Umwandlungsmöglichkeit sind die Felder 5 und 6 Sonderspiele in den äußeren Risikoleitern. Diesen ist eine eigene kleine Taste direkt neben dem Risikofeld zugeordnet. Bei Betätigen dieser Taste werden die in der Risikoleiter erreichten Sonderspiele gegen eine Ausspielung für drei mal Sieben bzw. vier mal Sieben getauscht, wobei das Ergebnis in diesem Falle allerdings auch wieder normale Sonderspiele sein können. Bei Gewinn von Supersonderspielen werden alle vorhandenen und hinzukommenden Sonderspiele als Supersonderspiele gewertet. Die Umwandlung von normalen Sonderspielen in Supersonderspiele ist gerade bei größeren Serien deswegen sehr attraktiv, weil in den Supersonderspielen auf der mittleren Walze neben den Goldefledern auch grüne Felder 3 DM gewinnen.

Weiterhin kann dieser Geldspieler mit seinen schnell anwachsenden Lichtjackpots unterhalten. Der Einstieg in die sogenannte Jackpot-Ausspielung erfolgt über die 20 und 30 Pfennig-Ausspielungen (im Schnitt ca. jede vierte Ausspieung). Bei Einstig wird eine Ausspielung zwischen einer weiteren Stufe im Jackpot oder 20 bzw. 30 Pfennig durchgeführt. Wird die nächste Stufe im Jackpot erreicht, so erfolgt, erneut eine Ausspielung mit der Chance auf eine weitere Jackpotstufe. Dies wiederholt sich so lange, bis entweder der Kleingewinn ausgespielt oder das Feld "Jackpot voll" am oberen Ende des Jackpots erreicht wird. Ein Voller Jackpot ergibt auf der linken Seite eine Ausspeilung wie bei vier mal Sieben, auf der rechten Seite wie bei 3 mal Sieben.

Die Triomint Arena verfügt auch noch über einen dritten Jackpot - dem Arena-Jackpot. Dieser füllt sich allerdings sehr, sehr langsam. Auf den Walzen befindet sich neben den Siebenen und Gewinnbeträgen auch noch je einmal der Arena-Schriftzug (je einmal pro Walze). Bei den äußeren Walzen befindet sich dieser Schriftzug zwischen zwei Gewinnbeträgen. Daher wurde bei den äußeren Ablesefenstern eingens dafür ein eigenes Ablesefeld in dünnen Linien aufgezeichnet. Fakt ist, dass es dadurch dür die Kombination "ARENA-ARENA-ARENA" nur eine einzige Gewinnlinie gibt und dadurch nur halb so häufig wie das volle Bild mit fünf mal Sieben erscheint (das Vollbild gibt es zwei Mal, da die Sieben in der Mitte zwei Mal auf der Walze vorhanden ist). Der Jackpot an sich ist auf den ersten Blick erst einmal gar nicht so einfach zu erkennen. Denn die Entwickler dieses Gerätes hatten die hervorragende Idee, den großen Namensschriftzug "Arena" mit in das Spielgeschehen einzubeziehen. Zunächst einmal leuchten alle Buchstaben weiß. Erscheint drei mal der Arena-Schriftzug auf den Walzen, so wird die Ausspielung wie bei drei mal Sieben gegeben und der erste Buchstabe (also das "A") ändert seine Farbe von weiß in rot. Beim nächsten Auftreten der Kombination "ARENA-ARENA-ARENA" wird dann wieder die Ausspielung für drei mal Sieben gegeben und die Lichtfarbe des "R" von weiß in rot gewechselt. Das geht dann so weiter, bis alle fünf Buchstaben rot leuchten. Ist der komplette Schriftzu rot erleuchtet, so anstelle der Ausspielung für drei mal Sieben die große Ausspielung für fünf mal Sieben gegeben. Danach leuchten die Buchstaben wieder alle weiß.

Erfreulicherweise wurde die Triomint Arena mit Ihrem außerordentlich attraktiven Spielsystem in sehr hoher Stückzahl gebaut. Bemerkenswert sind auch die vielen verschiedenen Ausführungen, in welchen das Gerät angeboten wurde. Die Basisversion war mit weißer und schwarzer Fontscheibe zu haben. Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Versionen. Einmal im Classic-Gehäuse mit Neon-Leuchtrahmen, als Triomint Arena Miami mit einer anderen Frontscheibengestaltung und als Triomint Arena Rondo (1990) in einem Classic-Gehäuse mit Rahmen mit sehr echt aussehendem Holzimitat.


Eintrag erstellt: 18 December 2017 16:31:18 |
Letzte Änderung: 18 December 2017 16:31:59 |
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